Regeln für das gemeinsame Zusammenleben an unserer Schule
Viele von euch werden jetzt sagen : „Ach, die neue Hausordnung! Schön, interessiert mich aber herzlich wenig.“ Lasst mich also ein paar einführende Worte sagen, bevor ihr das hier wahrscheinlich wieder vergesst, denn eigentlich handelt es sich bei dieser „Hausordnung" größtenteils lediglich um Selbstverständlichkeiten, welche schon längst in eurem Hirn verankert sein müssten! Wer nun dennoch eine Begründung für das gleich Folgende benötigt, soll nicht leer ausgehen, also
Angenommen, ihr besucht diese Schule von der 5. Klasse bis zum Abitur,
kurz 9 Jahre, dann würde das bedeuten, dass ihr euch ca. 1,52% eures Lebens auf diesem Schulgelände aufhaltet bzw. lebt.
Wem das jetzt wenig erscheint, kann sich auch Folgendes vor Augen führen Angenommen, ihr hättet 24 Std. am Tag Schule, dann würdet ihr (bei durchschnittlich ca.1140 Schulstunden im Jahr) 47.5 Tage lang dieses Areal nicht verlassen.
Ihr seht also, dass die Schule - so schwer es auch für manche von euch zu akzeptieren ist - zu einem Teil eures Lebens gehört. Um dieses Leben nun für euch so erträglich wie möglich zu machen, sind nunmal auch einige Regeln von Nöten, also ganz wie zu Hause!
Lauscht somit aufmerksam folgenden Zeilen und verankert sie fest in eurem Gedächtnis:
1. SOZIALES VERHALTEN IN DER SCHULE
Auf Grund der Tatsache, dass immer noch viele Schüler/innen teilweise recht rabiat mit Mitschülern sowie Schuleigentum umspringen, wird gebeten solcherlei Handlungen tunlichst zu unterlassen (im Klartext : Seid gefälligst nett zu einander und behandelt Sachen, die nicht euch gehören, so, wie man es von einem Gymnasiasten erwarten darf. Sollte diese Bitte bei einigen von euch nicht fruchten, sind die Lehrer angehalten, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. D.h., dass es je nach Schwere eures „Deliktes" nicht nur bei einer Rüge bleibt, sondern durchaus auch mal die eine oder andere soziale Aufgabe, wie Müll in den Klassen/Kursräumen sortieren etc., auf euch wartet, bzw. eure Eltern von euren Schandtaten erfahren.
2. ORDNUNG AUF DEM SCHULGELÄNDE
Für SI : In den Klassen 5-10 wird ein Ordnungsdienst, welcher z.B. wöchent-
lich wechselt, eingerichtet, um Dinge wie „Tafelputzen" und „Müllbeseitigung auf dem Fußboden" besser zu koordinieren. Euer Klassenlehrer wird hierzu eine Liste erstellen (wenn ihr lieb seid, habt ihr vielleicht auch Mitspracherecht) und diese in eurer Klasse aushängen. Zudem wird er alle weiteren Fragen gerne beantworten.
Für SII : Jeder Kurs ist für das gepflegte Erscheinen seines Kursraums verantwortlich. Verlasst also den Raum so, wie ihr ihn vorzufinden wünscht. Solltet ihr jedoch mit der derzeitigen Situation zufrieden sein, hat euer Kurslehrer das Recht, Freiwillige zu bestimmen.
Verspätungen werden künftig stärker geahndet. So werden bei häufiger Unpünktlichkeit die Verspätungen im Klassen-/Kursbuch vom jeweiligen Lehrer notiert und finden sich am Ende des Halbjahres auf eurem Zeugnis oben rechts wieder .(Ja, genau die Lücke, welche jahrelang unbenutzt blieb!)
3. PÜNKTLICHKEIT
Verspätungen werden künftig stärker geahndet. So werden bei häufiger Unpünktlichkeit die Verspätungen im Klassen-/Kursbuch vom jeweiligen Lehrer notiert und finden sich am Ende des Schulhalbjahres auf eurem Zeugnis oben rechts wieder.(Ja, genau die Lücke, welche jahrelang unbenutzt blieb!)
4. ALKOHOL/RAUCHEN AUF DEM SCHULGELÄNDE
Der Alkoholgenuss auf dem Schulgelände ist verboten. Dies gilt auch für Schulveranstaltungen bzw. Klassenfeten etc. Wenn ihr dieses „Problem" umgehen wollt, veranstaltet eure Partys irgendwo privat.
Das Rauchen ist ein Privileg der S II . Es juckt also keinen, ob ihr bereits 16 seit. Erst mit Eintritt in die 11.1 darf sich jeder öffentlich zu seiner Sucht bekennen (als Ausnahme auf Beschluss der Schulkonferenz nur in der dafür vorgesehenen und abgetrennten „Raucherecke“).
5.4. TOILETTENBENUTZUNG
Eigentlich peinlich, dass man selbst so etwas noch erklären muss!
Also, wenn wir auf Toilette gehen, machen wir vorher die Fluppe aus bzw. zünden uns auch keine dort an. Des weiteren geben wir uns Mühe, die Keramik so zu treffen, dass alles andere trocken/sauber bleibt. Nach erfolgtem „Geschäft" wollen wir dann auch die Spülung betätigen und somit die Toilette in einem Zustand verlassen, der einem das Herz erwärmt.
Späße hingegen wie „Klorollenwurf`, ,,Licht-aus-wärend-andere-am-Pinkeln- sind" oder gar das lustige Laufspiel „Klokriegel" sind indiskutabel und werden geahndet (durch Lehrer oder ältere Mitschüler )!
6. KAKAOKLAU
Die unberechtigte Mitnahme von Getränken aus den Kakaopaletten (ja, genau denen beim Hausmeister) ist doch wohl nicht nötig, man kann nämlich Kakao und andere tolle Sachen auch in den großen Pausen beim Hausmeister kaufen. Finanzielle Folgeschäden können dann bewirken, dass es gar keinen Kakao mehr gibt, weder geklauten noch gekauften.
Ich hoffe, dass nach aufmerksamem Lesen viele von euch sagen „Ach, so einen Blödsinn mach' ich doch ohnehin nicht!" Fein, dann kloppt denen eins auf die Finger, die noch ein bisschen blöd im Kopp sind. Ansonsten fröhliches Schaffen!
(Stand:17.02.2000)
Für die Schüler: |
Für die Eltern: |
Für die Lehrer: |
Diese o.a. Regeln haben nach wie vor ihre Gültigkeit an unserer Schule. Eine mögliche Evaluation ihrer Anwendung und Anwendbarkeit wäre sicherlich eine lohnende Aufgabe für die Zukunft.